Presse

Dahme Kurier 30.01.2006

Die Sicherheit kommt zurück

KEGELN / MPSV 95 behauptete sich auf der Heimbahn mit 3:0 und 2:1

Rainer Rosenthal

Königs Wusterhausen
Das Heimspiel-Wochenende verlief zwar nicht optimal, doch verbuchten die Bohlekegler des MPSV 95 Königs Wusterhausen zumindest einen Teilerfolg, so dass nun auch die letzten leisen Abstiegssorgen ausgestanden sind.
Am Sonnabend besiegten die Gastgeber Motor Süd Neubrandenburg 3:0, wobei sie nach Gesamtholz 5409:5347 und in der Wertung der besten Sechs 4:2 vorn lagen. Am Sonntag gab es gegen den Tabellenzweiten SV 90 Fehrbellin einen 2:1-Erfolg. Mit 5422:5372 kamen die Gastgeber auf das bessere Gesamtergebnis, in der Einzelwertung reichte es aber nur zum 3:3.
„Insgesamt können wir schon zufrieden sein", so Mannschaftskapitän Olaf Stettnisch. „Die Sicherheit kommt zurück, was sich daran zeigt, dass wir uns in der Gesamtholzzahl steigerten."
Der Auftakt gegen die Neubrandenburger Gäste ließ allerdings so einige Zweifel aufkommen. Zwar erreichte Volker Krüger mit 903 Holz das beste Ergebnis im ersten Durchgang, doch René Hammermeister (896 Holz), sonst die sichere Bank im MPSV-Aufgebot, musste Klaus-Dieter Zaluske (899) passieren lassen.
Im Mittelblock kam Steffen Kuttig mit 909 Holz auf den Bestwert, und auch die 901 Holz, die Mathias Bohn mit starkem Finish erreichte, sollten am Ende für einen Platz unter den ersten Sechs reichen. Doch zwischen die Königs Wusterhausener Kegler schob sich Torsten Schwarz mit 906 Holz, so dass für den letzten Durchgang alles offen blieb.
Marco Lerche und Olaf Stettnisch mussten verhindern, dass ihre unmittelbaren Kontrahenten, Sven Wiesener und Jörg Langkabel, noch in die Phalanx der besten Sechs einbrechen konnten. Was leichter gesagt als getan war. Zunächst geriet das MPSV-Duo in Rückstand. Erst auf der dritten Bahn konnte Lerche an beiden Rivalen vorbeiziehen. Nun gelangen ihm sichere Serien, achtmal in Folge eine Acht und dazu noch eine Neun. So setzte sich Lerche weiter ab und erreichte mit 909 Holz Kuttigs Bestwert.
Stettnisch schien phasenweise schon zu verzweifeln. Einer Neun folgte prompt eine Sechs. Für ihn wurden schließlich 891 Holz notiert, wobei er noch mit den letzten Versuchen Wiesener (890) und Langkabel (889) überflügeln konnte.
Gegen SV Fehrbellin sahen sich die Gastgeber eher als Außenseiter und waren keineswegs enttäuscht, beim 2:1-Erfolg einen Punkt abzugeben. Diesmal kamen Hammermeister (915), Kuttig (913) und Bohn (902) in die Wertung. Die Gäste brachten Köhn (919), Metzdorf (908) und Wolski (905) unter die besten Sechs.
Im letzten Durchgang hielten Lerche (900) und Stettnisch die Gegenspieler unter Kontrolle, blieben aber ein ganzes Stück davon entfernt, die Einzelwertung durcheinander zu wirbeln. Stettnisch verletzte sich kurz vor Schluss und wurde gegen Schneider ausgewechselt; gemeinsames Resultat: 898 Holz.

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