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Dahme Kurier 26.02.2006 |
KEGELN / MPSV 95 II nach Heimsieg einen Punkt vor SV Calau
Kay Effenberg
Königs Wusterhausen
Die Kegler von MPSV 95 Königs Wusterhausen haben nach dem vorletzten Spieltag in der 1. Landesklasse, Staffel 1, wieder einen Punkt Vorsprung vor Verfolger SV Calau. Damit bestehen gute Aussichten auf den Staffelsieg. Zum Saisonausklang in Großräschen würde es reichen, wenn die MPSV-Vertretung einen Platz hinter der Calauer Konkurrenz ins Ziel kommt. Bei Punktgleichheit spräche die bessere Auswärtsbilanz für sie.
Dabei taten sich die Königs Wusterhausener Kegler auf der Heimbahn zunächst schwer. Uwe Johannsen eröffnete das Spiel mit 1447 Holz, die nur den zweiten Platz bedeuteten. SV Calau, der ärgste Konkurrent im Kampf um die Tabellenspitze, lag nur wenige Holz dahinter.
Auch Kay Effenberg kam nicht mit der Bahn zurecht. Er wirkte in der Anfangsphase unkonzentriert und leistete sich sogar einen Fehlwurf. Über seine 1449 Holz war er verärgert, zumal gegen SV Calau 30 Holz eingebüßt wurden. Doch die Mittelachse mit Rainer Kühn und Sven Heise leitete die Wende zum Besseren ein. Die MPSV-Kegler brachten mit 1469 bzw. 1464 Holz sehr gute Ergebnisse in die Wertung. Dadurch stieß ihre Mannschaft auf den ersten Platz vor, wobei der Vorsprung über 50 Holz betrug.
Noch aber galt es, die Spitzenposition auch zu verteidigen. Uwe Effenberg machte sich daran, das Vorhaben in die Tat umzusetzen. Mit 1434 Holz hielt er seinen Calauer Kontrahenten in Schach und baute den Vorsprung sogar noch leicht aus.
Schlussmann Nico Willms begann verhalten, konnte sich aber steigern und verließ die Bahn mit 1453 Holz. Dem hatten die Calauer nicht viel entgegenzusetzen. MPSV 95 KW gewann mit klarem Vorsprung. Der Tageshöchstwert blieb aber dem Großräschener Denny Schneider vorbehalten, der 1495 Holz spielte.