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Dahme Kurier 02.11.2006 |
KEGELN / MPSV 95 Königs Wusterhausen beweist wieder Heimstärke: zweimal 3:0
Olaf Stettnisch
Königs Wusterhausen
Die Kegler des MPSV 95 Königs Wusterhausen scheinen in der 2. Bundesliga Süd-Ost an alte Tugenden anzuknüpfen. Mit 3:0-Siegen über SV Fehrbellin und Neubrandenburger KV bewiesen sie am vergangenen Wochenende wiedergewonnene Heimstärke.
Gegen die Fehrbelliner, die als Tabellenführer mit fester Siegesabsicht angereist waren, zeigten sich die Gastgeber unbeeindruckt, wobei gleich der erste Durchgang viel Spannung bot. Hatte doch Rene Hammermeister in Klaus Köhn einen Konkurrenten, den er aus einstigen gemeinsamen Erstligazeiten bei Motor Hennigsdorf kannte. Hammermeister spielte mit 909 Holz den Bestwert seiner Mannschaft, während Köhn bei 900 Holz passte. Volker Krüger stand seinem Königs-Wusterhausener Mannschaftskameraden mit 904 Holz nur wenig nach, musste aber seinem Gegenspieler Metzdorf (908) den Vorzug lassen.
Im Mittelblock folgte der Auftritt des Ex-Luckauers Sebastian Krause, der den Gästen 920 Holz bescherte und nicht mehr zu überbieten war. Sein Mitspieler Krämer hingegen kam nicht über 864 Holz hinaus. Das machten sich Mathias Bohn (886) und Olaf Stettnisch (905) zunutze und bauten den Königs-Wusterhausener Vorsprung von fünf auf zwölf Holz aus. Zu knapp, um sich in Sicherheit zu wiegen, zumal Marco Lerche durch Erkältung geschwächt war. Dennoch gelang es sowohl ihm als auch Frank Schneider, gegen Felix Richter (898) und Alexander Wolski (900) zu punkten. Lerche spielte 906, Schneider 907 Holz.
Durch diese geschlossene Leistung erkämpfte sich MPSV 95 ein 4:2 in der Einzelwertung, gewann das Spiel mit 5417:5390 Holz und verbuchte somit 3:0 Punkte.
Mit gestärktem Selbstvertrauen traten die MPSV-Kegler einen Tag später gegen die Neubrandenburger Gäste an, die auf der Königs-Wusterhausener Bahn noch nie große Ansprüche hatten anmelden können. So auch diesmal, nach zwei Durchgängen war die Entscheidung gefallen. Krüger (897) und Hammermeister (905) hatten mit ihren Gegnern keine Mühe. Ebenso wenig Bohn, der mit 915 Holz Teambestwert erreichte, und Stettnisch, der mit 893 Holz die rote Laterne bei MPSV 95 bekam, aber noch vor fünf Neubrandenburgern blieb.
Der sechste Gast war hingegen nicht zu übertreffen. Wiesner spielte mit 918 den besten Wert des Tages. MPSV 95 gewann ganz klar 5420:5278, 5:1 und buchte den zweiten Dreier des Wochenendes.