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Dahme Kurier 03.04.2007 |
KEGELN / MPSV 95 wieder Siebenter
Olaf Stettnisch
Königs Wusterhausen
Es hat sich bestätigt: Die Bohle-kegler des MPSV 95 Königs Wusterhausen bleiben in der 2. Bundesliga Süd/Ost Mittelmaß. Am Abschluss-Wochenende konnten sie durch 3:0-Heimsiege über Union Oberschöneweide und Sparta Lichtenberg noch zwei Plätze gutmachen und finden sich wie schon im Vorjahr auf dem siebenten Tabellenplatz wieder.
Vor dem Wochenende waren in der Südost-Staffel schon alle Fragen geklärt. Nichtsdestotrotz wollten sich die MPSV-Kegler erfolgreich verabschieden. Die Gäste aus Oberschöneweide hingegen hätten den Tag lieber auf der Terrasse der Sportgaststätte verbracht und begannen ihr Spiel dementsprechend. 887 Holz von Göing und 876 von Boos brachten das MPSV-Startduo nicht in Verlegenheit. Volker Krüger übertraf sich mit 919 Holz selbst. Olaf Stettnisch trug mit 914 Holz fast schon zur Vorentscheidung bei, die dann im Mittelblock auch fallen sollte.
Mathias Bohn mit 901 Holz und Marco Lerche mit Teambestwert von 920 Holz nahmen den Berlinern Lähne (900) und Gerkhardt (904) weiteren Boden ab. Zwar kamen die besten Gästespieler in der Schlussachse, aber auch die Gastgeber hatten mit René Hammermeister noch ein Eisen im Feuer. Er erfüllte die Erwartungen und ließ mit 918 Holz nur noch den Berliner Kowal (922) vorbei. Dessen Partner Lüer brachte es mit 910 Holz ebenfalls in die Einzelwertung, in der die Gastgeber trotzdem 4:2 vorn lagen. Beim Gesamtergebnis gewann MPSV dank einer Top-Mannschaftsleistung 5464:5399.
Am Sonntag gab es die freudige Nachricht, dass Alexa Hammermeister in Eisenhüttenstadt das Licht der Welt erblickt hat. Für den Papa, der bei seiner Familie blieb, rückte Marco Stettnisch ins Aufgebot.
MPSV begann wie am Vortag, nur mit dem Unterschied, dass Krüger mehr Probleme hatte, und die Gäste mehr Gegenwehr leisteten. Marcus Heinicke (909) und Schulze (912) erspielten sich sogar zwei Holz Vorsprung gegenüber Krüger (907) und Olaf Stettnisch (912).
Doch im Mittelblock kam von den Gästen mit 886 und 881 zu wenig, so dass Bohn (909) und Marco Stettnisch (905) den Rückstand mehr als wettmachen konnten. In der Einzelwertung blieb es aber spannend, da beide Startspieler der Gäste gepunktet hatten. Um einen Punktverlust gegen den Absteiger zu vermeiden, mussten Schneider und Lerche ihre Gegenspieler im letzten Block überbieten.
Nach einigen Mühen gelang das Vorhaben noch recht souverän. Mit 906 und 909 Holz bestätigten Schneider und Lerche die Königs-Wusterhausener Ausgeglichenheit, wogegen die Lichtenberger Sven Heinicke (893) und Schulz (900) das Nachsehen hatten. So gewannen die Gastgeber 5448:5381, 4:2 und 3:0.