Presse

Dahme Kurier 19.11.2008

Die Situation wird bedrohlicher

KEGELN / MPSV 95 wieder mit leeren Händen

Olaf Stettnisch

Berlin
Für die Kegler des MPSV 95 Königs Wusterhausen geht es in der 2. Bundesliga Süd-Ost glashart um den Klassenerhalt. Da es am Wochenende wieder nicht zum Punkt reichte, ist die Situation noch bedrohlicher geworden. Dabei fielen beide Niederlagen recht knapp aus, bei Motor Adlershof 5143:5172, 2:4, 0:3, bei Union Oberschöneweide 5222:5246, 2:4, 0:3.
Die Adlershofer hatten zu Hause schon zwei Punkte verloren. MPSV 95 wollte ihnen ebenfalls den glatten Sieg streitig machen. Es begann vielverspechend. Wüstenhagen kam auf 867 Holz und nahm Hübner zehn Holz ab. Krüger war mit 868 Holz klar besser als Dietrich (845). 33 Holz Vorsprung sollten Sicherheit ins Spiel bringen. Nicht so beim MPSV. Schneider verlor auf Gurlich, der mit 880 Holz Bestwert spielte, 29 Holz. Auch Bohn ließ Federn. Seine 848 Holz sahen gegen 863 Holz von Homa bescheiden aus.
So führten die Berliner mit elf Holz, fühlten sich aber keineswegs sicher. Lerche und Stettnisch mussten die Adlershofer Rivalen unter Druck setzen, um das Blatt zu wenden. Doch Lerche hatte mit 854 Holz gegen Krüger (861) das Nachsehen, und Stettnisch verlor mit 855 Holz elf Holz gegenüber Riemer. Die Chance zum Punktgewinn war dahin.
Für Union Oberschöneweide galten die MPSV-Kegler als Angstgegner, hatten sie doch schon dreimal an der Hämmerlingstraße einen Punkt geholt. Die Gastgeber wirkten nervös, und Krüger, der auf 882 Holz kam, nahm seinem Gegner Riesebeck 20 Holz ab. Stettnisch (871) hatte gegen Matthes drei Holz Nachteil, und so führte MPSV mit 17 Holz Vorsprung.
Im zweiten. Durchgang fand Wüstenhagen nach mäßigem Auftakt zurück ins Spiel. Mit 874 Holz erreichte er exakt das gleiche Ergebnis wie die Berliner Matthes und Lähne. Bohn blieb ein Holz zurück, was sich rächen sollte.
Schneider und Lerche bekamen neun Holz Vorsprung mit in den letzten Durchgang. Nach Hälfte der Distanz lag MPSV noch hauchdünn in Front. Dann trumpfte der Berliner Kowal auf, spielte mit 889 Holz Bestwert. Schneider blieb bei 869 Holz, was nicht für die Einzelwertung reichte. Lerches kam auf bescheidene 853 Holz.

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